23.04.2017

Wichtiger Sieg gegen die Dukes

Mit einem 89:72 Sieg können die Basket Swans nun doch noch den 2. Tabellenplatz fixieren und damit auch die direkte Teilnahme am Semifinale.

Die Dukes machen die ersten Punkte, dann folgt aber sofort ein 12:0-Lauf der Hausherren, bei dem jeder Spieler der Starting-Five genau einmal scort (12:2, 3.). Danach gehen die Gäste oft an die Freiwurflinie und können so ein weiteres Anwachsen des Rückstandes verhindern, nach zehn Minuten steht es 26:17. Gleiche Dramaturgie zum Beginn es zweiten Viertels: Auf einen Dukes-Korb folgt ein Gmundner Lauf, dieses Mal sind es sieben Punkte in Folge zum 33:19 (13.). Und wieder verkürzen die Gäste bis zum Viertelende etwas, in die Kabinen geht es schließlich mit einem 50:38 für die Swans.

Auch nach dem Seitenwechsel können die Dukes gut mithalten, ihnen hilft dabei, dass die Hausherren immer wieder nachlässig agieren, so bleibt der Pausenrückstand bis zur 29. Minute im wesentlichen gleich (60:49). Erst drei Dreier in der Schlussphase - abgeschlossen durch einen Buzzer-Beater von Michael Ojo - sorgen für eine Gmundner 20-Punkte-Führung nach drei Vierteln. Im Schlussviertel lassen die Schwäne dann nichts mehr anbrennen. Zuerst bauen sie die Führung bis auf 26 Punkte aus (79:53,34.), am Ende kommen die Dukes wieder bis auf 89:72 heran. Das ändert aber nichts mehr an einem nie gefährdeten Sieg der Schwäne, mit dem sie den direkten Semifinaleinzug fixieren.

Fazit:
Weil wir öfter davon sprechen, dass ein Spiel Play-Off-Charakter hat: Das war heute genau das Gegenteil davon. Über weite Strecken erinnerte die Begegnung eher an Streetball als an ein ernsthaftes Meisterschaftsspiel, wobei die Swans immer einen Zahn zulegen konnten, wenn es notwendig war. Auf der anderen Seite verloren sie aber auch schnell die Konzentration, wenn sie sich zu sicher fühlten – und so waren die Dukes fast über drei Viertel lang immer in Schlagdistanz. Man hatte aber auch da nie das Gefühl, das heute etwas schiefgehen könnte, was sich letztlich bestätigte. Und so wurde die direkte Halbfinalqualifikation souverän geschafft und man kann sich nun ausführlich auf eine sicher intensive Semifinalserie, die ja erst nach dem „kleinen Viertelfinale“ am 11. Mai startet, vorbereiten.

Endstand: 89 : 72 (26:17, 50:38, 69:49) für Gmunden

Für Gmunden: Ojo 17, Friedrich, Gaidys, Murati und Wesby je 10, Klette 8, Blazan, Linortner u. Schartmüller je 6, Buchegger u. Mitchell je 3

Für Klosterneuburg: Blazevic 27, Rados 15, Bezhanishvili 11, Burgemeister 7, Pettinger 5, Leydolf 3