24.12.2019

Vorschau Runde 14

Nach den erfolgreichen aber auch kräfteraubenden letzten Wochen, in denen neben dem Aufstieg im Cup auch der Gruppensieg im Alpe Adria Cup fixiert werden konnte, gab es am Sonntag einen kleinen Rückschlag. Gegen den Aufsteiger SKN St. Pölten setzte es die erste Niederlage nach 8 Siegen in Folge, aber angesichts des bereits beschriebenen Arbeitspensums, der verletzungsbedingten Ausfälle und der derzeitigen Form der Niederösterreicher war die Überraschung nicht ganz so groß.

Nach dem Christkind geht es zum Spitzenspiel, zum Tabellenführer an die Donau

BK IMMOunited Dukes - SWANS Gmunden
Do., 26.12., 17:30 Uhr, FZZ Happyland Klosterneuburg,
live auf SKY Sport Austria

Dass es trotz der Niederlage der Schwäne zum Aufeinandertreffen zweier punktegleicher Mannschaften kommt liegt daran, dass auch die DUKES ihr letztes Spiel verloren haben. In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie mussten sie sich am letzten Samstag den BULLS in Kapfenberg mit 66:58 geschlagen geben. Bei lediglich 58 Punkten verwundert es nicht, dass der Highscorer der Klosterneuburger in diesem Spiel, der 208 cm große US-Amerikaner Amineye Lakoju mit 10 Punkten als einziger zweistellig anschreiben konnte.
Aber dass es die Herzöge auch anders können, haben sie schon oftmals bewiesen. Der Topscorer des Teams ist mit Predrag Miletic kein Unbekannter in der Liga, durchschnittlich trägt er 18 Punkte pro Spiel bei. Im Spiel der Hinrunde zeigte sich der langjährige Nationalteamspieler Maximilian Hopfgartner am treffsichersten, er war einer der Hauptgründe für den 64:59 Erfolg der Dukes in der Volksbank Arena, für den sich die SWANS am Stephanitag revanchieren möchten.

Dies wird in der derzeitigen Situation aber sicher keine leichte Aufgabe. Zu den Langzeitverletzten Javion Ogunyemi und Matthias Linortner haben sich ja leider auch noch der Captain Enis Murati (Nasenbeinbruch) und Mateo Hofinger gesellt. Zudem ist Toni Blazan nach einer im Spiel gegen St. Pölten erlittenen Knöchelverletzung angeschlagen. Gerade gegen die DUKES ist eine kurze Bank bitter, da bei diesen nicht weniger als 11 Spieler durchschnittlich mehr als 14 Minuten pro Spiel eingesetzt werden.

Aber es geht um die Tabellenführung und wie bereits gesagt um die Revanche für die Niederlage vor gut zwei Monaten in der Heimstätte der Schwäne. Deshalb werden die Spieler rund um Headcoach Anton Mirolybov alles geben, um eine Weihnachtsüberraschung im Happyland zu schaffen. Der Umstand, dass mit Benedikt Güttl (20), Toni Blazan (18), Daniel Friedrich (14), Jordan Loveridge und Lukas Schartmüller (je 10) am Sonntag alle 5 Starter zweistellig scoren konnten, sollte dem Team Auftrieb geben. Natürlich wäre es zusätzlich eine große Hilfe, wenn die Mannschaft lautstarke Unterstützung von den Rängen bekommen würde. Klosterneuburg ist sehenswert und ein Ausflug verbunden mit einem Basketballspiel sicher ein schöner Abschluss der Weihnachtsfeiertage.

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