07.12.2017

Vorschau Runde 11

8 Siege in Serie gab es schon länger nicht mehr bei den Schwänen. Nach dem glanzvollen Auftritt letzten Sonntag gegen die Dukes aus Klosterneuburg sind die Swans alleiniger Tabellenführer, nicht mehr und nicht weniger, wie auch Coach Bernd Wimmer freudestrahlend im anschließenden Interview anmerkte (nachzusehen im TV oder Internet beim Medienpartner BTV.cc).

Alle 9 Rotationsspieler konnten sich dabei in die Scoringliste eintragen und einer der jüngsten pflückte sich dabei sogar die meisten Boards. Insgesamt 7 Rebounds von insgesamt 44, holte sich alleine Matthias Linortner. Trotz seiner körperlichen Unterlegenheit nahm er es dabei immer wieder mit Edin Bavcic auf und zwang ihn seine gesamte internationale Erfahrung in die Waagschale zu werfen. Insgesamt war es aber wieder eine anspruchsvolle Teamleistung, die diesen Erfolg ermöglichte. Nicht weniger als 22 Assists führten zu direkten Punkten. Im Gegensatz zu letzter Saison wurde der Ball nicht unnötig dem Gegner geschenkt. Gerade einmal 7 Turnover waren es in der gesamten Spielzeit.

Bereits kommenden Freitag geht es mit einer Doppelrunde weiter, obgleich die Gmundner am Sonntag spielfrei sind. Bei dieser Partie geht es in die Bundeshauptstadt zur Begegnung

BC Hallmann Vienna vs. Basket Swans Gmunden
Fr, 08.12.2017, 18:00 Hallmann Dome Wien

Wenn es auch für die Wiener in der Liga bislang noch nicht so gut läuft, wie sie es sich wahrscheinlich selber vorgenommen haben, so sind sie zuhause auf ihrem Homecourt bislang noch ungeschlagen. Ihre internationalen Auftritte im Alpe Adria Cup sind derzeit ebenfalls noch makellos und wurden teilweise in überzeugender Manier gewonnen. Nur die Spiele "on the road" sind noch ausbaufähig, was aber meistens der kurzen Bank anzulasten ist. Aufgrund fehlender Optionen haben die Wiener die Defense meistens auf Sparflamme und gegen Ende einer Partie macht sich der Kräfteverschleiß bemerkbar.

Kein Wunder sind doch die Stützen vom BC auch nicht mehr die Jüngsten und ein Stjepan Stazic alleine macht noch keinen Sommer, sagt eine bekannte Floskel. Was Stjepan in seiner zigsten Saison in der ABL auf dem Parkett abliefert, ist aller Ehren wert. Trotz seiner 37 Lenze scort er unverändert konstant und mit seinen Season high´s von mehr als 30 Punkten (international sogar mehr als 40) rangiert er aktuell sogar an erster Stelle im Ranking der besten Scorer. Egal wie immer man über Stazic denken will, das müssen ihm andere erst einmal nachmachen.

Wenn es auch oftmals eine Oneman-Show ist, so steht ihm heuer mit dem Tschechen Jiri Hubalek ein Nebenspieler zur Seite, der teilweise in ähnlichen Sphären agiert und an guten Tagen locker zwischen 20 und 30 Punkte wirft.

In der Regel bekommen die Wiener aber durchschnittlich mehr als 82 Punkte von ihren Gegnern eingeschenkt. Wenn daher von den Nebenspielern zu wenige Punkte kommen, hilft die beste Offensive wenig. Das heißt für die Swans wieder gut verteidigen und vor allem die beiden Scharfschützen vom Dienst kaltstellen. Allerdings darf trotzdem nicht der Fehler gemacht werden, die beiden US-Amerikaner Reger Dowell II (8,9 ppg) und Andre Pierce (10,2 ppg) zu unterschätzen, obgleich ihre bisherigen Leistungen noch nicht das Gelbe vom Ei waren. Das wird sich hoffentlich auch gegen Gmunden nicht ändern.

Bei den Schwänen sind die Spieler fit aus der Partie gegen die Dukes heraus gekommen. Während der Woche sind allerdings bei Adrien Mitchell wieder Archillesprobleme aufgetaucht und machen einen Einsatz aus heutiger Sicht wahrscheinlich nicht möglich. Neben ihm wird eventuell auch Mathias Diemer, der sich schon vor einiger Zeit seine rechte Hand lädiert hat, ausfallen.

Die Spieler sollten allerdings aufgrund der Siegesserie genügend Selbstvertrauen haben um diese Ausfälle problemlos wegzustecken.

Dazu auch Richard Poiger, sportl. Leiter: "In den letzten Wochen haben wir bewiesen, dass wir zu Hause kaum zu biegen sind. Das wollen wir in den nächsten zwei Spielen auch in fremder Halle bestätigen, auch wenn mit Wien und Oberwart zwei heimstarke Teams auf uns warten."

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