02.04.2017

Mühsamer Arbeitssieg gegen die Panthers

Es war nicht immer schön, es war nicht immer gut, aber es war ein ganz wichtiger Sieg. Die Swans mühen sich zu einem 77:71 gegen die Panthers und sind damit nur mehr einen Sieg vom Semifinale entfernt.

Zum Spiel: Zu den bekannten Ausfällen Marko Car (Panthers, Patellasehne) und Austin Steed (Swans, Knie), kommt bei den Schwänen kurzfristig auch noch Ex-Panther Toni Blazan wegen einer Oberschenkelverletzung.

Die ersten fünf Zähler der Begegnung scort David Jandl für die Gäste, in der 4. Minute gibt es dann die erste Gmundner Führung (6:5). Nun geht es ausgeglichen weiter, in der 8. Minute haben beide Teams je 10 Punkte mehr auf dem Konto (16:15). Erst in der Schlussphase des Viertels können sich die Swans erstmals weiter als drei Punkte absetzen. Im zweiten Abschnitt wird die Begegnung dann hektisch - und nachdem die Swans auf maximal 6 Punkte davonziehen können (28:22, 13.), holen sich die Panthers in der 15. Minute die Führung erstmals seit der Anfangsphase wieder zurück (30:31). In der 18. Minute liegen die Gäste dann sogar mit 37:34 voran, ehe sich die Swans mit einem 6:0-Lauf noch die Pausenführung holen.

Nach Wiederbeginn bieten beide Mannschaften ein nicht sehr hochklassiges Spiel, die ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit enden mit einem Score von 2:2. In den nächsten drei Minuten heißt es dann immerhin schon 4:3 und bis zur 27. Minute können die Swans ihren Vorsprung auf 9 Zähler ausbauen (51:42). Nun versäumen es die Hausherren, die Kontrolle über die Begegnung zu bekommen und zum Ende des Viertels liegen die Gäste nach einem 10:0-Lauf plötzlich wieder um einen Punkt voran. Im Schlussabschnitt hat die Begegnung dann Play-Off-Charakter, in einer nun äußerst hart geführten Begegnung können sich die Gmundner die Führung rasch zurückholen und bis auf 56:52 ausbauen (32.). Danach liegen die Hausherren immer knapp voran, in der 36. Minute ist es wieder nur ein Punkt (63:62). In der 38. Minute sorgt ein 5:0-Lauf der Schwäne dann für etwas klarere Verhältnisse (73:66) - und ein Dreier von Michael Ojo eine Minute später bringt dann endgültig die Entscheidung zu Gunsten der Swans. Am Ende steht dann ein 77:71 auf der Anzeigetafel - ein Erfolg der Kategorie "Arbeitssieg".

Fazit:
Irgendwie hat es den Anschein, dass unserer Mannschaft das Final Four noch in den Knochen steckt: Immer wieder lief es über längere Spielabschnitte unrund, mit vielen Fehlwürfen und Ballverlusten. Kennzeichnend die Schlussphase des dritten Viertels, als man beim 51:42 etwas Luft bekam und dann in drei Minuten bis zur Viertelpause noch einen 10:0-Lauf des Gegners zuließ. Vor allem in jenen Phasen, als die Partie mehr an eine Wrestlingshow als an ein Basketballspiel erinnerte, verlor man immer wieder die Kontrolle über die Begegnung. Positiv, dass man die ganze Angelegenheit dann am Ende doch relativ trocken und stressfrei nach Hause spielte und damit nur noch einen Sieg aus den ausstehenden vier Begegnungen braucht, um Rang 2 und damit den direkten Halbfinaleinzug endgültig zu fixieren. Und es ist ja noch genug Zeit, um in Play-off-Form zu kommen, die Viertelfinalserien starten ja erst in etwa einem Monat …

Enstand: 77 : 71 (22:17, 40:37, 51:52) für Gmunden

Für Gmunden: Mitchell u. Ojo je 17, Murati u. Wesby je 10, Klette 8, Friedrich 6, Schartmüller 4, Linortner 3, Gaidys 2

Für Fürstenfeld: Sarlija 19, Jandl u. Ochsenhofer je 13, Iliev 12, Radakovics 9, Ernst 5