22.12.2019

Knappe Heimniederlage gegen St. Pölten

Nach Meister Kapfenberg muss sich auch Gmunden dem Aufsteiger aus St. Pölten geschlagen geben. Da auch Klosterneuburg und Oberwart ihre Spiele verloren haben, bleiben die Swans damit vorerst punktegleich hinter Klosterneuburg auf Platz zwei.

Die Gäste aus St. Pölten erwischten den etwas besseren Start in diese Begegnung. Vor allem vom Dreier zeigte man sich treffsicherer als Gmunden, wo Enis Murati mit einem Nasenbeinbruch nicht einsatzfähig war. Doch die Swans schafften es die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und konnten mit einem 12:0 Run mit 16:8 in Führung gehen. Doch auch der SKN kam rasch zurück und blieb mit 25:22 nach dem ersten Viertel in Schlagdistanz. Sehenswert war vor allem der Buzzer-Beater vom auffälligsten St. Pöltner Kelvin Lewis, der mit sieben Punkten der beste Scorer seines Teams war.

Es blieb auch im zweiten Abschnitt eine Partie mit sehr hohem Tempo. Lewis traf weiterhin aus allen Lagen und war mit einem guten Zug zum Korb nur schwer zu stoppen. Doch auch die Swans versuchten ihrerseits den Korb zu attackieren. Nach 15 gespielten Minuten war die Partie mit 36:36 wieder ausgeglichen und es bahnte sich ein richtiger Krimi an, weil sowohl die Basket Swans als auch der SKN immer eine Antwort auf Punkte des Gegners hatten. St. Pölten konnte dennoch mit einer ganz knappen 43:44 Führung in die Pause gehen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war zwar vom Tempo her nicht mehr so hoch, doch es blieb eine Begegnung auf hohem Niveau. Das Set-Play wurde auf beiden Seiten mehr forciert als noch in der ersten Hälfte. Auch wenn Güttl mit zwei Dreiern für eine zwischenzeitliche zwei-Punkte-Führung seiner Schwäne sorgte, waren es am Ende des Viertels die Gäste aus Niederösterreich, die sich mit Hilfe eines 12:0 Runs mit 57:62 absetzen konnten.

Gmunden war zwar unter Zugzwang, doch St. Pölten war die aktivere Mannschaft. Jalalpoor verhalf seinem Team mit zwei Dreiern zur 59:68 Führung. Doch entschieden war die Begegnung damit noch lange nicht. Die Swans waren rasch zurück, weil plötzlich der Dreier wieder fiel. Blazan und Friedrich brachten die Hausherrn wieder auf einen Punkt ran. Allerdings schien St. Pölten das nur wenig zu beeindrucken. Kolaric sorgte mit drei Punkten zum 69:77 1:41 vor Ende, dann für die vermeintliche Vorentscheidung. So war es schlussendlich auch, weil die Swans die Fehler des SKN nicht bestrafen konnten. St. Pölten schlägt nach Kapfenberg nun auch Gmunden mit 74:80 und bleibt damit weiterhin auf Kurs für die Top-Sechs.

Fazit:
Mit den vielen Verletzungen war davon auszugehen, dass das heute eine ganz knappe Partie wird. Es war zwar am Ende eine Niederlage, doch man kann sich nicht wirklich viel vorwerfen. Man war bis kurz vor Schluss immer in Schlagdistanz und hätte mit dem einen oder anderen Dreier dieses Spiel auch kippen können.

Endstand: 76 : 82 (25:22, 43:44, 57:62) für St. Pölten

Für Gmunden: Güttl 20, Blazan 18, Friedrich 14, Loveridge u. Schartmüller je 10, Woods 4

Für St. Pölten: Jalalpoor 28, Lewis 18, Kolaric 14, Trmal 11, Wonisch 7, Hintenaus u. Jagsch je 2