25.03.2017

Ende im Semifinale gegen Gunners

Die Oberwart Gunners sind einmal mehr für Gmunden eine Nummer zu groß und stehen nach einem deutlichen 85 : 67 verdient im morgigen Cup-Finale gegen die ece bulls Kapfenberg.

Die Oberwarter beginnen aggressiver in der Verteidigung, währenddessen sich Gmunden mit dieser schwer tut und sich das Leben mit vielen Turnovern selbst nicht leichter macht. Doch die Swans treffen gut von außen, verteidigen stabil und können trotz 8 (!) Ballverlusten mit 17:10 (7.) in Führung gehen. Doch die Defensive der Swans wird gegen Ende des Viertels schwächer und die Gunners schlagen ihrerseits mit einem 10-0 Run zurück. Derek Jackson trifft noch einen Dreier in der Schlusssekunde und Oberwart liegt nach 10 Minuten mit 20:17 in Führung. 

Was sich Ende des ersten Viertels bereits abzeichnete, wird von Gmunden leider auch zu Beginn des zweiten Abschnitts fortgesetzt. Die Verteidigung ist nicht mehr so stark und mit 4 Turnovern in Folge macht man es den Kanonieren zu leicht. Beim Stand von 31:19 für Oberwart nimmt Bernd Wimmer die dringend benötigte Auszeit. Danach fangen sich die Swans zwar wieder, doch es bleibt bis zur Halbzeit bei einem 8 Punkte Rückstand.

Gmunden kann im 3. Abschnitt die ersten 5 Minuten ausgeglichen gestalten, mit einem deutlichen Lebenszeichen sogar auf 44:47 (25.) verkürzen. Doch als Austin Steed bei einem Dreipunkteversuch von Derek Jackson sein 4. Foul begeht, wendet sich das Blatt wieder zu Gunsten der Oberwarter. Mit einem 8-0 Run ziehen sie wieder davon, am Ende des Viertels steht es wieder +13 (61:48) für die Heimmannschaft.

Das besagte Lebenszeichen der Swans im dritten Viertel sollte auch das letzte unseres Teams gewesen sein. Daniel Friedrich eröffnet zwar mit einem Zwei-Punkter, aber die Gunners antworten mit einem weiteren 8-0 Run zum 68:50. Nach einem Korb von Enis Murati antwortet Christopher McNealy postwendend mit einem Dreier zum 71:52 – das Spiel ist hier im Grunde entschieden. Die Gunners siegen letztendlich klar mit 85:67 und stehen im Finale.

Fazit:
Man tat sich gegen die athletische und aggressive Spielweise der Gunners von Beginn an sehr schwer und musste mehr reagieren als selbst das Spiel zu bestimmen. Wie variabel das Oberwarter Trio McNealy, Jackson und Cumberbatch agierte, zeigte sich auch in einem Freiwurfverhältnis von 35:10 zu Gunsten der Gunners. Zudem war Jamari Traylor auf beiden Seiten unter dem Korb eine Macht, womit auch die Gmundner Vorteile unter dem Korb nicht zur Geltung kamen. Dass 18 Turnover in einem Do-or-Die-Game zu viel sind, versteht sich von selbst.

Endstand: 85 : 67 (20:17, 41:33, 61:48) für Oberwart

Für Gmunden: Murati 19, Ojo 18, Klette 8, Friedrich 6, Blazan 5, Mitchell, Steed u. Wesby je 3, Gaidys 2

Für Oberwart: McNealy 19, Cumberbatch u. Jackson je 16, Traylor 12, Wolf 10, Blazevic 6, Kuakumensah 4, Käferle 2