10.02.2017

Die Swans erreichen Cup-Final-4

Die Basket Swans gewinnen ihr Viertelfinale gegen die Fürstenfeld Panthers deutlich mit 78:51 und stehen damit gemeinsam mit Wels, Oberwart und Kapfenberg im Cup-Final-4.

Zum Spiel: Das Publikum sieht zu Beginn eine leichte personelle Entspannung bei den Swans, bei denen sich Toni Blazan einsatzbereit zurückmeldet - und ein ausgeglichenes und punktearmes Spiel, das in der fünften Minute 6:6 steht. Es folgt ein Gästedreier durch Marko Car, auf den die Swans mit einem 10:0-Lauf antworten - Auszeit Panthers (16:9, 7.). Das kann aber nicht verhindern, dass die Schwäne nach zehn Minuten einen zweistelligen Vorsprung haben - 27:15. Auch die Anfangsphase des zweiten Drittels gehört eindeutig den Hausherren, die in der 14. Minute bereits mit 20 Punkten voranliegen - beim Stand von 37:17 folgt das zweite Fürstenfelder Timeout. Auch das ändert wenig am Spielverlauf, Gmunden ist weiter am Drücker und geht letztlich mit 30 Punkten Vorsprung in die Kabinen.

Im dritten Viertel könen die Swans zunächts auf 61:26 erhöhen, bis zur 26. Minute kommen die Panthers wieder auf 63:35 zurück. Jetzt fehlt bei den Hausherren etwas der Elan, woran auch eine Auszeit nichts ändern kann. In der 28. Minute steht es daher nur mehr 63:42. In der Schlussphase des Abschnittes punkten die Gäste aber nicht mehr und Gmunden baut die Führung wieder auf 24 Punkte aus. Im letzen Viertel ist dann nicht mehr viel los, beide Teams fahren die Intensität zurück und die Swans fixieren mit einem ungefährdeten 78:51-Sieg ihren Final-Four-Einzug.

Fazit:
Offenbar können wir es nicht nur mit 7 Spielern, sondern auch mit 9: In einer fast makellosen ersten Halbzeit konnte Coach Bernd Wimmer bereits alle Spieler, die ihm noch zur Verfügung standen, zum Einsatz bringen – und die zeigten die wohl besten 20 Minuten, die das Gmundner Publikum in den letzten Jahren zu sehen bekam. Und das erfreulichste daran: In einem hervorragenden Swans-Team ragten da neben Michael Ojo vor allem die Youngsters Lukas Schartmüller und Matthias Linortner heraus. Die beiden beschäftigten sich in der Verteidigung abwechselnd mit Panthers-Star Marko Car (und wurden auch von ihm verteidigt) – und konnten dieses Duell deutlich gewinnen: Der Fürstenfelder Spielmacher brachte es in 20 Minuten auf 6 Punkte, einen Rebound und einen Steal und hatte 2 Ballverluste, die beiden Gmundner standen zusammen 21 Minuten auf dem Feld und sorgten da in Summe für 12 Punkte , 6 Rebounds, 1 Assist und 1 Steal. Oder in Effizienzpunkten: Linortner 11, Schartmüller 8, Car 2.

Dass es nach dem Seitenwechsel dann nicht mehr so gut geklappt hat, ist wenig verwunderlich: Immerhin steht schon am Sonntag das „Rückspiel“ in der Meisterschaft in Fürstenfeld am Programm und bei einem so deutlichen Vorsprung ist es dann nicht einfach, die Intensität weiter hoch zu halten. Unterm Strich bleibt aber eine hervorragende Leistung und unsere Rückkehr zum Final Four nach zwei Jahren Pause.

Endstand: 78 : 51 (27:15, 56:26, 66:42) für Gmunden

Für Gmunden: Murati u. Ojo je 16, Steed 13, Schartmüller 11, Blazan, Klette u. Mitchell je 6, Linortner 4

Für Fürstenfeld: Iliev 16, Sarlija 12, Car 7, Ochsenhofer 6, Astl u. Jandl je 4, Radacovics 2