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Mit großen Schritten nähert sich diese Saison ihrem Höhepunkt, den Playoffs. Das vorletzte Heimspiel in der Platzierungsrunde haben die Schwäne am Samstag bestritten, leider brachte das nicht das gewünschte Ergebnis. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Toni Blazan fehlte einfach ein wichtiges Teil in der Maschinerie der Schwäne. Und wie fast immer, wenn man einem Rückstand nachläuft, fallen auch die vermeintlich einfachen Würfe - so wie auch die Freiwürfe - nicht. Aber es ist nichts verloren: aufstehen, Krone richten und weiter geht’s.

In dieser Phase der Meisterschaft gibt es eben keine leichten Gegner mehr, aber das nächste Spiel ist doch wieder etwas ganz Besonderes. Denn die Schwäne bleiben im Bundesland und reisen in die nahegelegene Messestadt Wels zur Partie

Raiffeisen FLYERS Wels – OCS SWANS Gmunden
Montag, 1.4.2024, 17:30 Uhr, Raiffeisen Arena Wels

Die FLYERS haben im Vergleich zu den SWANS um 22,5 Stunden mehr Regeneration vor diesem Derby, da sie bereits am Freitag zum Spiel gegen die DUKES nach Klosterneuburg aufgebrochen sind. In dieser Partie konnte sich der Tabellenführer gegen die Messestädter äußerst knapp mit 68:66 durchsetzen und so den Punktevorsprung weiter ausbauen. Topscorer dieser Partie auf Seiten der Welser waren die beiden deutschen Legionäre Kapitän Christian von Fintel mit 20 und Radii Caisin mit 17 Punkten.

Die beiden oberösterreichischen Teams standen sich in dieser Saison bereits dreimal gegenüber, nach den beiden Spielen im Grunddurchgang kam es auch in der Platzierungsrunde schon zu einem Kräftemessen. Die ersten beiden Partien konnten die SWANS für sich entscheiden, dem 81:61 Heimsieg folgte zu Weihnachten ein 78:71 Auswärtserfolg. Das letzte Derby Anfang März vor fast 1400 begeisterten Besuchern im Raiffeisen Sportpark Gmunden war bis 2 Minuten vor der Schlusssirene völlig ausgeglichen, am Ende stand ein 81:73 für die Gäste rund um deren Trainer Sebastian Waser auf der Anzeigetafel. Auf Seiten der FLYERS waren in erster Linie der litauische Forward Arvydas Gydra mit 25 Punkten und 6 Rebounds und Radii Caisin mit 18 Zählern und 3 Steals verantwortlich.

Im Gegensatz dazu waren in diesem Aufeinandertreffen bei den SWANS die Österreicher die Punktelieferanten. Neben „Wels-Spezialist“ Daniel Friedrich, der mit 27 Punkten (7 Assists) auch Highscorer des Spiels war, steuerten Toni Blazan (6 Rebounds) und Benedikt Güttl (3 Steals) jeweils 11 Punkte bei.

Zurück zum Spiel am Montag: Auch im Jahr 2023 lautete die Runde 7 der Platzierungsrunde am 1. April FLYERS gegen SWANS. Man kann es sicherlich als positives Omen sehen, dass die unser Team diese Begegnung knapp aber doch mit 72:68 für sich entscheiden konnte. Für die Schwäne geht es bei diesem Derby nicht nur darum, sich für die Heimniederlage vor drei Wochen zu revanchieren, sondern es soll auch die Chance auf ein möglichst langes Heimrecht in den Playoffs gewahrt werden. Am Samstag konnten sich vor allem die Legionäre Patrick Emilien (24 Punkte, 12 Rebounds) und Trey Moses (11 bzw.8) positiv hervortun, am Montag hoffen wir auch wieder auf unsere starken Österreicher, angeführt von Kapitän Daniel Friedrich und Benedikt Güttl. Ob Toni Blazan sie dabei unterstützen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden

Der Rest der Mannschaft ist so weit fit und an Motivation wird es in einem Derby nicht mangeln. Wegen der Osterfeiertage wird dieses hoffentlich auch vor vielen Gmundner Fans stattfinden und somit steht einer spannenden Partie vor nichts im Wege. Also auf nach Wels und lautstark unterstützen oder zumindest mittels basketballaustria.tv dabei sein und die Daumen drücken.

GO SWANS GO

Jakob Lohr: „So eine Leistung wie am Samstag können wir uns auf keinen Fall in Wels erlauben. Wir müssen vor allem in der Defensive mit viel mehr Energie rauskommen und in der Offense unseren Gameplan durchziehen. Jetzt heißt es wirklich, jedes Spiel zu gewinnen und die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs zu holen."

Daniel Friedrich: "Wir haben nicht viel Zeit zur Vorbereitung und müssen schauen, dass wir physisch und mental bereit sind, über 40 Minuten aggressiv zu spielen. Wels wird zuhause sicherlich versuchen, viel Druck zu machen. Darauf müssen wir uns vorbereiten und guten Basketball zeigen."