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Die Raiffeisen Swans können auch das zweite Heimspiel in Folge gewinnen. Wieder machen es die Heimischen sehr spannend, denn obwohl man in Summe fast 37 Minuten in Führung liegt, wird es wieder sehr knapp. Letztendlich gewinnen die Swans verdient mit 86:79.

Es war von Beginn an ein sehr flottes und ausgeglichenes Spiel. Den besseren Start hatten die Swans (11:5, 5.), aber der UBSC blieb dran und bis zur 9. Minute (20:21) ging es hin und her. Das Highlight des Viertels lieferte dann noch Vuk Zivanovic, der zwei Dreier in Folge einstreute. Aber selbst das brachte nur einen knappen Pausenvorsprung.

Das zweite Viertel stand dann wieder zu Beginn im Zeichen der Gmundner, die mit einem 6:0 Run erstmalig auf +11 davon kamen. Diesen Vorsprung konnten die Swans dann auch bis zur Halbzeitpause halten. Sehr positiv: Arvydas Gydra erzielte in diesem Viertel seine ersten 7 Punkte für sein neues Team.

Die zweite Halbzeit startete dann auch wieder sehr ausgeglichen und der Vorsprung der Swans blieb in etwa bei 10 Punkten. Ab Mitte des Viertels wurde das Spiel dann aber zusehends wilder, worunter die Qualität des Spieles etwas zu leiden begann. Graz spielte deutlich härter als zuvor, was zwangsläufig zu einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen führte, die nicht immer das Wohlwollen des heimischen Publikums fanden. Für Emotionen war also gesorgt und Graz legte die beiden letzten Spielminuten einen 10:0 Run hin. Mit einem denkbar knappen 58:57 ging es somit in die letzte Viertelpause.

Gmunden stellte sich nun wieder auf das Spiel der Grazer ein und verbuchte prompt einen 7:0 Run. Für den 11 Punkte Vorsprung (35.) sorgte Joe Reece mehr oder weniger im Alleingang. Er erzielte in dieser Phase 11 der 13 Swans Punkte. Und wieder hätte Graz fast den Anschluss gefunden (72:75, 38.), doch ein ganz wichtiger Dreier von Daniel Friedrich und ein Fastbreak-Dunking von Jakob Lohr sicherten den Gmundner Sieg.

Fazit:
Einmal mehr war es eine recht ordentliche Vorstellung der Swans über einen Großteil der Spielzeit. Einzig im dritten Viertel ließ man sich durch die aggressive Spielweise der Grazer aus der Ruhe bringen. Man verzettelte sich zu sehr in Einzelaktionen, die oft am Grazer Bollwerk zerschellten. Mit Teamplay fand man wieder ins Spiel zurück und speziell, wenn man schnell spielen konnte, lief „das Werkl“ schon recht gut.

Endstand: 86 : 79 (28:23, 49:37, 58:57) für Gmunden

Für Gmunden: Reece 27, Cooper 16, Friedrich 13 (11 Ass.), Zivanovic 8, Gydra u. Lohr je 7, Miller 6, Schartmüller 2

Für Graz: Smith 30, Johnson 18, Lynch 17, Grace 6, Robb 5, Podany 3