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Flyers Wels – OCS Swans Gmunden 81:80 (26:29, 44:50, 59:66)

Das Spiel beginnt mit einstündiger Verspätung, weil zwei der drei Refs im Stau der Phyrn-Autobahn steckengeblieben sind.

Den weitaus besseren Start erwischen die Swans, die durch Moses, Güttl, Blazan und einen Gunnarsson-Dreier rasch 9:0 führen, ehe Von Fintel für Wels erstmals anschreiben kann. Die Dominanz der Gmundner geht aber weiter, Friedrich vom Dreier und mit drei erfolgreichen Freiwürfen baut auf 21:8 aus, ehe Poljak für Wels einen ersten Dreier trifft. Gunnarsson legt sofort einen nach, die Swans führen 24:11. Mittlerweile haben beide Teams schon ihre Bankkräfte am Parkett – und das tut Wels sehr gut. Von Fintel, Poljak und Tepic bringen die Flyers bei einem Gegenkorb von Lohr auf 23:28 heran, Von Fintel kann kurz vor der Viertelpause per Dreier sogar auf 29:26 verkürzen.

Auch im zweiten Spielabschnitt haben die Swans den besseren Start, gehen durch Friedrich und Blazan 37:28 in Front. Friedrich ist in dieser Phase an fast allen erfolgreichen Swans-Aktionen beteiligt oder scort selbst, so bleibt die Swans-Führung eigentlich konstant bei 8-10 Punkten. Gydra hat zwar mittlerweile auch seinen Touch gefunden, dann setzt es für Coach Mirolybov ein technisches Foul, nachdem er nachvollziehbar nach zwei aufeinanderfolgenden Fouls der Welser, die nicht gepfiffen wurden, zu heftig reklamiert. Gunnarsson kann aber mit der Shotclock seinen dritten Dreier versenken, die Swans führen wieder 48:38. Aber auch Gydra trifft einen Dreier zum 41:48 und nun können die Swans in Person von Blazan nicht antworten. Es folgt noch ein ziemlich ungeschicktes Foul von Emilien an Gydra, der trifft alle 3 Freiwürfe, die Swans führen nur noch 48:44. Die letzte Offense vollendet Güttl perfekt zur 50:44 Pausenführung der Swans, die schon in dieser Phase des Spieles ziemliche Probleme am Rebound haben.

Auch im dritten Spielabschnitt starten die Swans sehr effektiv, Moses per and-1 und mehrmals Friedrich werfen die Gmundner wieder bis auf 59:46 davon. Aber Wels lässt nicht locker, nutzt mehrfach die körperlichen Vorteile durch Allen und Caisin und Ferguson ist ebenfalls kaum zu stoppen. Bis auf 52:59 kommen die Flyers wieder heran, ehe Friedrich mit 2 Freiwürfen den Flyers – Run stoppen kann. Allen verkürzt wieder auf 54:61, Emilien hält mit einem Dreier zum 64:54 dagegen. Aber die Schlussphase des Viertels gehört wieder den Flyers, die durch Caisin, Ferguson und nochmals Caisin auf 59:64 herankommen. Güttl wird dann in der letzten Sekunde von Poljak gefoult, der Swans Guard verwertet beide Freiwürfe zum 66:59, somit gewinnen die Swans auch Viertel 3.

Der letzte Spielabschnitt beginnt mit einem Dreier von Blazan zum 69:59. In dieser Phase ist Friedrich auf der Bank und die Flyers machen enormen Druck auf den ballbringenden Güttl. So kommen sie nach einem Rückspiel der Swans relativ schnell wieder in Ballbesitz und Caisin trifft einen Dreier mit Brett zum 62:69. Die Swans kommen nun zu keinen guten Würfen, Gydra lässt dafür den nächsten Dreier sausen, nur noch 65:69. Dann kassiert Von Fintel ein technisches Foul, Friedrich kommt von der Bank retour, kann aber den Freiwurf nicht verwerten. Dafür wird Gunnarsson am Weg zum Korb von Ferguson gestoppt, trifft beide Freiwürfe zum 71:65. Ferguson machts am anderen Ende aber auch gut, stellt auf 67:71. Die Swans treffen weiterhin nichts, Poljak dafür für die Welser – nur noch 69:71. Die Welser Defense zwingt die Swans zu Notwürfen aus der Distanz – und die trifft man halt nicht. Gydra bringt die Flyers 5:35 Minuten vor dem Ende erstmals 72:71 in Front, sein Dreier hopst mehr als glücklich vom Ring in den Korb. Die Swans treffen weiterhin nichts, Gydra kann nur durch ein Foul gestoppt werden, trifft beide Freiwürfe zum 74:71 für die Flyers. Als dann Caisin wenig später auf 76:71 ausbaut, scheinen die Swans-Felle endgültig davon zuschwimmen. Emilien kann mit einem Energieanfall nochmals ein and-1 erzwingen, nur noch 76:74. In der Folge werden hüben wie drüben Würfe versemmelt, ehe Friedrich mit einem frechen Zug zum Korb den Ausgleich erzielt. Von Fintel wird gefoult, trifft nur den zweiten Freiwurf zum 77:76, aber es sind nur noch 1:19 Minuten auf der Uhr. Blazan verwirft in der nächsten Offense für die Swans, Caisin wird gefoult, trifft beide Freiwürfe zum 79:76. Emilien kann nach Offensivrebound auf 78:79 verkürzen, ehe Ferguson nach einem schön durchgespielten Flyers-Angriff spektakulär per Dunking abschließt. 44 Sekunden vor dem Ende ein Timeout der Swans, die folgende Offense verwertet Friedrich zum 80:81, den Bonuswurf verweigern ihm aber die Refs. Die letzte Offense der Flyers endet mit einem Fehlwurf von Gydra, es folgt ein weiteres Timeout der Swans. Die können aber ihrerseits keinen guten Wurf mehr kreieren, der Notwurf von Friedrich in der Schlusssekunde verfehlt das Ziel, der Sieg der Flyers steht fest.

Fazit:
Lange Zeit kontrollierten die Gmundner das Geschehen, konnten aber die Welser nie entscheidend abschütteln. Den Flyers muss man zugestehen, dass sie immer an den Sieg glaubten und letztlich im 4. Viertel auch kräftemäßig einige Vorteile hatten. So entschieden wirklich nur Kleinigkeiten dieses – sehr gute – Derby.

Endstand: 81:80 (26:29, 44:50, 59:66) für Wels

Einzelstatistiken:

Friedrich 30 Punkte, 4 Assists, 2 Rebounds, 1 Steal, 4 Turnover
Blazan: 12 Punkte, 3 Rebounds, 1 Turnover
Gunnarsson: 11 Punkte, 4 Rebounds, 1 Turnover
Emilien: 9 Punkte, 3 Rebounds, 1 Turnover
Moses: 8 Punkte, 7 Rebounds, 1 Turnover
Güttl: 8 Punkte, 2 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals, 2 Turnover
Lohr: 2 Punkte, 2 Rebounds,
Schartmüller: 1 Rebound
Zivanovic: 3:07 am Parkett, 3 Fouls.

Für Wels: Gydra 19, Caisin 14, Ferguson, Von Fintel je 12, Poljak 11, Allen 8, Jakupiovic 3, Tepic 2.