14.04.2018

Vorschau Runde 33

Ein Derby hat zwar seine eigenen Gesetze, doch dieser Grundsatz hat am Sieg der drittplatzierten Schwäne gegen die auf dem 4. Tabellenrang liegenden Flyers aus Wels glücklicherweise nichts geändert. Das 5. Aufeinandertreffen der beiden Lokalrivalen in dieser Meisterschafts-Saison bzw. im Cup Semifinale brachte den ebensovielten Erfolg des Teams vom Traunsee.

Zwar war das Spiel diesmal bis Ende des zweiten Viertels ausgeglichen, aber wie schon so oft in dieser Saison konnte Coach Bernd Wimmer jun. sein Team in der Halbzeitpause perfekt auf den Gegner einstellen und nach einem fulminanten 3. Viertel war das Spiel so gut wie entschieden. Ein „Pflichtsieg“ war es aber nur deshalb, da zur Erreichung des begehrten 2. Tabellenranges derzeit praktisch jede Partie gewonnen werden sollte.

Das gilt auch, wenn sich die Schwäne in die Steirische Hauptstadt begeben, denn dort folgt das nächste Spiel:

UBSC Raiffeisen Graz – BASKET SWANS Gmunden 
Sonntag 15.4.2018, 18:00 Uhr, Unionhalle Graz A

Die bisherigen Begegnungen in der Meisterschaft konnten die SWANS für sich entscheiden. Am Beginn der Saison gewannen die SWANS in der eigenen Halle mit 87:76, steigerten sich dann beim ersten Aufeinandertreffen in der Ferne auf ein 73:90 und gewannen das letzte Spiel in der Volksbankarena mit dem Rekordergebnis von 109:52! Dieser Rekord hielt genau bis Freitag, denn da kamen die Grazer bei den DUKES in Klosterneuburg mit 113:53 unter die Räder. In dieser Partie musste der Coach des Teams Markus Galle nicht nur auf Anton Maresch verzichten, der schon mehrere Spiele verletzungsbedingt ausfällt, auch sein Backup Silvio Mendes Mateus konnte nicht eingesetzt werden. Somit musste das Team in Niederösterreich mit lediglich sechs Spielern antreten, was eben diese sportliche Schlappe zur Folge hatte. Wer gegen die Schwäne für den UBSC Graz auflaufen kann, ist noch ungewiss.

Leider sicher ist hingegen, dass Toni Blazan auch im Spiel am Sonntag nicht am Spielfeld stehen wird. Nach seiner Gehirnerschütterung gab es noch keine ärztliche Freigabe für einen Einsatz. Ähnliches gilt auch für Alex Wesby, der mit seinem lädierten Knie möglicherweise wie vor dem Derby aufwärmen wird, ein Einsatz ist aber höchst unwahrscheinlich. Der Dritte im Bunde der Verletzten ist Enis Murati, der nach einer Überdehnung des Ellbogens eine Bandage tragen muss. Er wird vermutlich die Zähne zusammenbeißen und alles daran setzen, seine Position als Highscorer des Teams zu bestätigen. Wenn dazu die „Ersatzstarter“ Aaron Rountree und Matthias Linortner neben den „Normalstartern“ Daniel Friedrich und Povilas Gaidys wieder solche Leistungen wie im Derby abrufen können, kann die Fahrt in die Steiermark optimistisch angetreten werden.

Dass man allerdings keinen Gegner unterschätzen darf und in dieser Saison praktisch jeder jeden bezwingen kann, zeigte speziell die vorletzte Runde, in der 3 Spiele von den vermeintlichen „Außenseitern“ gewonnen wurden. Die Flyers aus Wels waren das einzige Team, das eine in der Tabelle hinter ihnen platzierte Mannschaft bezwingen konnte. Und das war eben der UBSC Graz, der trotz Fehlens von Anton Maresch sogar eine Overtime erzwingen konnte. Also halten wir unserem Team kräftig die Daumen, dass sie die Heimfahrt aus der steirischen Landeshauptstadt ohne Überstunden und natürlich als Sieger antreten werden.

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