30.11.2017

Vorschau Cup-Achtelfinale

In der Meisterschaft könnte es ja derzeit nicht besser laufen: Nach der ersten Runde liegen die SWANS auf Platz 1 der Tabelle, wobei man mit 7 Siegen in Folge auch als einziges Team 14 Punkte anschreiben konnte.

Ob die Länderspielpause da zur rechten Zeit gekommen ist, wird sich teilweise schon im Cup-Achtelfinale zeigen. Nur teilweise deswegen, da den Gmundnern mit dem einzigen im Cupbewerb verbliebenen Landesligisten nicht unbedingt der schwerste Gegner zugelost wurde. Somit lautet die Begegnung im Cup-Achtelfinale:

Union Edelweiss Graz – Basket Swans Gmunden
Freitag, 1. Dezember 19:00 Uhr, Graz UH2 (Gabriel-Seidl-Gasse)

Aber die Steirer mussten sich diese Möglichkeit auch erst erarbeiten, die Union Edelweiss Graz hat mit ihrem Erfolg über Basket 2000 Vienna Warriors für die Überraschung des bisherigen Cup-Bewerbs gesorgt: In den ersten acht Spieleminuten verteidigte UEG sehr konzentriert und erlaubte den Gästen lediglich 3 Punkte, in der Offensive wurde abwechslungsreich gespielt und man punktete sowohl aus der Mitteldistanz als auch direkt unter dem Korb. Nach einem Pausenstand von 40:16 wurde der Vorsprung gekonnt verwaltet und so setzten sich die Grazer überraschend klar mit 62:47 durch.
Das ist sicher auch auf die Routine, die in der Mannschaft zu finden ist, zurückzuführen:
Unter Spielertrainer Heinz Kügerl (in der ABL für Kapfenberg, St. Pölten, Graz) können die Grazer auf etliche weitere ehemalige ABL-Spieler wie Akim Dietrich (Fürstenfeld) oder Christoph Knorr (Güssing, Graz) zurückgreifen. Auch der aktuelle Headcoach des UBSC Raiffeisen Graz, Markus Galle, läuft in der Regel für die Steirer auf.

Die Homepage des Vereins zeigt uns folgende Selbstdarstellung: „Durchaus lässt sich die UEG als Urgestein der Grazer Basketballszene bezeichnen, besteht der Verein doch schon seit über 40 Jahren. Zielstrebig wird hier gespielt: im Winter wie im Sommer, indoor und outdoor, im In- und im Ausland. Junge und jung gebliebene Basketball-Enthusiasten mit den unterschiedlichsten Wurzeln (A, D, GR, HR, RO, SRB, USA) trainieren gemeinsam – denn bei der UEG gilt: Die Liebe zum Sport verbindet.“

Diese Einstellung sorgt für eine gewisse Lockerheit und weiters ist auch klar: Das Team aus der steirischen Landeshauptstadt hat gegen die Schwäne vom Traunsee nichts zu verlieren und kann somit völlig entspannt in dieses Spiel gehen.

Im Team von Headcoach Bernd Wimmer jun. und Assistent Markus Pinezich wurde die Spielpause von Daniel Friedrich dazu genützt, um die vorhandene Rückenverletzung, die zuletzt auch einen Einsatz gegen die Panthers aus Fürstenfeld verhinderte, auszukurieren. Zumindest war ein Training in dieser Woche schon wieder möglich. Simon Kasparet ist am Knie angeschlagen und daher fraglich. Aber wenn Enis Murati nicht zu müde von seinem Einsatz in der Nationalmannschaft zurückgekommen ist und der Rest des Teams die bestechende Form beibehalten konnte, sollte der Gegner am Freitag eigentlich kein Hindernis für den Einzug ins Viertelfinale darstellen. Drücken wir Ihnen dennoch fest die Daumen.


GO SWANS GO

Stimmen zum Spiel:

Richard Poiger, Sportl. Leiter: "Wir müssen nach der Nationalteampause wieder schnell in unseren Spielrhythmus finden. UE Graz mit seinen vielen ehemaligen Bundesligaspielern ist in deren Halle sicher nicht zu unterschätzen."

Bernd Wimmer, Headcoach: "Da erwartet uns die große Unbekannte mit einigen ehemaligen sehr guten ABL-Spielern. Wir werden uns gut darauf vorbereiten, um eine gute Begegnung abzuliefern."