14.04.2019

Spielbericht Klosterneuburg

Klosterneuburg Dukes – Swans Gmunden 73:72 (18:21, 40:37, 58:56)

Klosterneuburg startet mit einem Dreier von Hopfgartner, Friedrich verkürzt auf 3:2. Aber die Dukes sind in der Anfangsphase stark, Hopfgartner und Miletic mit dem nächsten Dreier erhöhen auf 8:2. Danach kann sich Murati zweimal in Szene setzen, ehe Hopfgartner auf 10:6 stellen kann. White kommt daraufhin für Linortner, stellt sich gleich mit einem Distanzwurf zum 10:8 ein. Klosterneuburg unterläuft eine 24 Sekunden-Übertretung, Brummitt kann nach schöner Offense ausgleichen. Bauer, White und Miletic stellen auf 14:12, White gleicht mit dem nächsten Distanzwurf aus. Bauer narrt erneut die Swans-„Defense“, stellt auf 16:14, White setzt seine Wurffestspiele mit einem Dreier fort, die Swans führen erstmals 17:16. Miletic bringt nochmals Klosterneuburg in Front, Murray trifft aus Teamfouls beide Freiwürfe und nach einem Lanegger Fehlwurf ist es erneut Murray, der für die 21:18 Viertelführung der Swans sorgt.

Blazan eröffnet mit einem Floater zum 23:18, Blazevic und Brummitt stellen auf 25:20. Greimeister scort aus einem Offensivrebound, wenig später unterläuft White auch noch ein Turnover, Coach Wimmer nimmt ein frühes Timeout. Aber die Swans bleiben fehleranfällig, Lanegger und Hopfgartner bringen die Dukes wieder in Front. Brummitt und Friedrich per Freiwurf gleichen aus und als Blazan und Murati durch starke Offensivaktionen auf 32:29 stellen, scheinen die Swans wieder obenauf. Aber die Ballverluste begleiten die Gmundner weiterhin, diesmal gleich 2 durch Murati, das nutzt Klosterneuburg zum erneuten Turnaround. In der Schlussphase droht dann sogar noch Ärgeres, denn Bavcic stellt auf 37:34, Murray unterlaufen Schritte und Miletic versenkt einen Dreier zum 40:34. Friedrich kann mit einem Dreier aus der Ecke noch Schadensbegrenzung betreiben, es geht mit einem 37:40 Rückstand in die Pause.

Die zweite Halbzeit startet denkbar unglücklich: Klosterneuburg wirft sogleich den Ball weg, die Swans verwerfen zuerst durch Linortner und dann nach Offensivrebound einen Dreier durch Friedrich. Bavcic macht’s im Gegenzug besser, trifft einen Dreier zum 43:37. Im Gegenzug scoren die Dukes erneut zum 45:37, erst Murati kann mit 2 Freiwürfen den Bann brechen. Aber Hopfgartner legt noch einen Dreier drauf, die Dukes führen nach 3 Minuten 48:39. Die Swans beginnen aber jetzt gut zu exekutieren, kommen zweimal aus einem Einwurf durch Murati zu Punkten und auch Brummitt sorgt mit einem starken Insidespiel für einen Korb zum 45:48. Die Defense steht in dieser Phase viel besser, die Dukes bekommen keine wirklich guten Würfen, die sie auch nicht treffen. So auch Miletic, die folgende Transition kann nur mit einem Foul an Blazan gestoppt werden - die Dukes nehmen nun ein Timeout. Blazan trifft leider nur 1 von 2 zum 46:48, nach einem weiteren Dukes-Fehlwurf hat White die Chance zum Ausgleich, verwirft aber ebenfalls. Miletic macht’s besser, scort zum 50:46, Brummitt wird ein Offensivfoul gepfiffen, er muss foulbedingt nun vom Court. Wieder gibt’s einen Fehlwurf von Hopfgartner, White wird im Gegenzug gefoult, trifft aber auch nur einen Freiwurf zum 47:50. In den nächsten Minuten werden die Dukes wieder abschlusssicherer, kommen rasch auf 54:49 und in weiterer Folge auf 58:51 weg. Die Schlussphase ist dann von 2 starken Blazan Aktionen geprägt, zuerst ein Dunking zum 53:58, wenig später ein Dreier zum 56:58 – so geht’s schließlich in den Schlussabschnitt.

In diesen starten die Swans wieder mit einem Fehlwurf, Burgemeister kann im Gegenzug einen Dreier zum 61:56 versenken. Als dann auch der bis dahin sehr wurfsichere Murati nicht trifft und Bauer einen Dreier zum 64:56 verwertet, nimmt Coach Wimmer ein Timeout. Zu diesem Zeitpunkt ist Friedrich verletzungsbedingt (Rücken) nicht mehr einsatzfähig, die Swans – Chancen werden immer schlechter. Murray kann mit 2 Freiwürfen kurzfristig verkürzen, aber Miletic baut mit einem weiteren Dreier prompt auf 67:58 aus. Wenig später zwei starke Aktionen von Murray und nach guter Defense ein Transition-Dreier von Murati – nur noch 65:69. Murati verkürzt dann 3 Minuten vor dem Ende sogar auf 67:69, die Swans verteidigen da Zone und Klosterneuburg tut sich dagegen sehr schwer. Nach einer 24-Sekunden Übertretung der Dukes haben die Swans erneut die Chance zum Ausgleich, treffen aber wieder nicht. Miletic macht’s im Gegenzug besser, aber auch White trifft zum 69:71. Die Dukes verwerfen einen Dreier, White wird gefoult, trifft aber nur einen Freiwurf zum 70:71. Miletic trifft nicht und Blazan kann 1 Minute vor dem Ende die Swans wieder 72:71 in Führung werfen. Dann wird Brummitt sein 5. Foul gepfiffen, gegenüber dem, was Bavcic zuvor in etlichen Situationen ungestraft machen durfte ein mehr als lächerlicher Pfiff. Lanegger trifft nur einen Freiwurf, 38 Sekunden vor dem Ende nehmen die Swans ein Timeout. White wird beim Wurfversuch klar gefoult, kein Pfiff, im Gegenzug bekommt Lanegger den sehr wohl, trifft 9 Sekunden vor dem Ende einen von 2 Freiwürfen. Die letzte Offense haben die Swans, kommen durch White auch zu einem Lay-up, das der aber nicht verwerten kann. Das Spiel ist aus und irgendwie kommen sich die Swans in dieser Schlussphase verschaukelt vor.

Fazit:
Es gab mehrere Phasen, in denen die Gmundner den Gegner richtig stark machten: In Viertel 2 unterliefen enorm viele Ballverluste, in der zweiten Spielhälfte ließ man allzu viele offene Würfe liegen. Kompliment an das Team, dass man einen 9-Punkte-Rückstand noch wettmachen konnte, auch wenn am Ende Klosterneuburg glücklicher war.

Schade um die Chance, Oberwart weiter unter Druck zu setzen, jetzt müssen wohl 3 Siege in den letzten 3 Runden her, um noch auf Platz 2 vorzukommen.

Statistik:

Murati 17, 2 Rebounds, 3 Assists,
Blazan 16, 1 Rebound
White 13, 7 Rebounds, 2 Assists,
Brummitt 10, 12 Rebounds,
Murray 8, 3 Rebounds, 3 Assists
Friedrich 8, 6 Rebounds, 2 Assists
Linortner 2 Assists

Team:
59% 2-er, 29% 3-er (Klosterneuburg 57 u. 33), Freiwurf 67 zu 75%, Rebounds 34 zu 25, Turnover 10 zu 7

Für Klosterneuburg:
Miletic 21, Hopfgartner 12, Bauer 11, Bavcic 9, Lanegger 7, Burgemeister 7, Greimeister 4, Leydolf 2.