16.04.2018

Spielbericht Graz

UBSC Raiffeisen Graz – Swans Gmunden 64:86 (16:19, 35:40, 46:70)

Bei den Swans fehlen wie angekündigt verletzungsbedingt Blazan und Wesby, bei Graz neben Maresch auch Gamberoni und Mendez.

Murati eröffnet, im Gegenzug blockt Rountree den ersten Grazer Versuch und Friedrich stellt auf 4:0. Ohakwe schreibt für Graz an, dann ein Dreier von Friedrich zum 7:2. Nelson-Henry setzt sich erstmals in Szene, scort zum 4:7, blockt im Gegenzug zuerst Gaidys, dann Murati und legt dann selbst nochmals zum 6:7 nach. Allerdings ist Friedrich hellwach, stealt zweimal den Ball und verwertet zweimal den Fastbreak zum 11:6, was ein erstes Timeout von Graz zur Folge hat. Die restlichen 5 Minuten verlaufen dann immer nach demselben Schema: Graz scort vornehmlich durch Nelson-Henry, die Swans erhöhen wieder, Highlight ein Rountree Steal mit anschließendem Dunking. Insgesamt verteidigen die Swans allerdings selten bis zum Ende, was Graz eben dranbleiben lässt.

Auch im zweiten Viertel ist es vorerst Nelson-Henry, der den Swans große Probleme bereitet, es bleibt bis 20:21 eng. Erst als Gaidys mit einem Dreier auf 24:20 stellt, übernehmen die Swans kurzfristig wieder das Kommando. Gaidys sorgt bei diesem Stand auch für ein Kuriosum, als er energisch zum Korb zieht, den Ball dunkt, der verfängt sich allerdings im Netz und springt wieder raus – daher auch kein Korb. Rountree gelingt der nächste Steal, Murati verwertet den Fastbreak und als Mitchell mit einem Dreier auf 29:20 stellt, scheinen die Swans alles klar zu machen. Aber Graz kämpft weiterhin unverdrossen und Nelson-Henry scort und scort: Die Swans führen zwar immer mit 5 bis 8 Punkten, treffen aber aus der Distanz rein gar nichts mehr und das lässt Graz immer wieder herankommen. Dazu kommt noch eine recht schwache Reboundleistung, unter den Brettern gewinnt Graz sogar die Halbzeit.

Auch die erste Aktion der Gmundner nach Wiederbeginn endet mit 2 Fehlwürfen der Swans. Aber auch Nelson-Henry verwirft und als Rountree im Gegenzug seinen ersten Dreier versenkt ist das der Startschuss zu einem starken Viertel der Swans. Gute Defense zwingt Graz zu etlichen unkontrollierten Würfen, offensiv exekutieren die Gmundner nun gut. 2 Friedrich-Dreier und ein Gaidys Fastbreak bringen die Swans auf 51:35 weg, erst Nelson-Henry beendet nach 24 Minuten diesen 11:0 Run der Gmundner. Rountree mit einem Buzzerbeater-Dreier, Gaidys per Dunking und Friedrich inside setzen den nächsten 7:0 Run zum 58:37 – das war die Entscheidung. Auch in den folgenden Minuten bleiben die Swans konzentriert, bauen mit einem Linortner Dreier auf 65:41 aus. Dann beginnt Coach Wimmer, die Jungswans konsequent einzusetzen. Der erste ist diesmal Kasparet, der sich sogleich mit einem starken Move gegen Nelson-Henry zum 70:44 einstellt.

Das Schlussviertel bringt dann wenig Höhepunkte, die Swans bringen alle 12 Spieler zum Einsatz, Graz kämpft weiter unverdrossen und kann so die Niederlage in Grenzen halten. Den Schlusspunkt setzt Buchegger, der seinen fast schon obligaten Dreier zum 86:64 versenkt.

Fazit:
Die Swans hatten in der ersten Halbzeit mehr mit ihrer eigenen Konzentration zu kämpfen als mit den sehr ambitioniert kämpfenden, dezimierten Grazern. Vor allem defensiv machte man zwar viel Druck auf den Ball, vergaß aber oftmals, bis zum Ende zu verteidigen, was Graz zu zahlreichen Lay-ups nutzte. Erst nach der Pause gelangen dann starke 7 Minuten, da passte die Defensive und auch die Wurfform von außen kehrte zurück.

Scoring für die Swans
: Friedrich 23 (5 Assists), Murati, Rountree je 12, Gaidys 11, Linortner 8, Klette, Mitchell je 7, Buchegger 3, Kasparet 2, Hieslmair 1, Schartmüller und Diemer eingesetzt.

Für Graz: Nelson-Henry 31 (11 Rebounds), Heuberger 10.