09.02.2018

Pflichtsieg dank starkem 4. Viertel

Die Swans Gmunden kommen gegen die Vienna Timberwolves mit einem blauen Auge davon und stehen nach einem 97:86 Sieg im Cup-Final-Four.

Die Swans gingen mit der unveränderten Starting 5 Friedrich, Murati, Blazan, Wesby und Gaidys in das Spiel. Die Gmundner begannen aggressiv, hatten ihr Visier aber nicht gut eingestellt.  Mitte des Viertels kamen die Gmundner aber besser ins Spiel.  Die Timberwolves stoppen den Zwischenspurt mit einer Zonendefense. Schlussendlich ging man mit 22:22 in die erste Viertelpause

 Anfang des zweiten Viertels schaffte man es die Zone mehrmals zu knacken und so konnte man sich einen 7 Punkte Vorsprung herausarbeiten.  Danach kassierte man jedoch einen 11:2 Run, was ein Timeout von Coach Wimmer zur Folge hatte. In den letzten Minuten erfingen sich die Swans und so konnte man noch mit einem knappen 43:44 in die Halbzeitpause retten.

 In der zweiten Halbzeit kamen die Swans aggressiv aus der Kabine, die Timberwolves verstanden es aber gut mit der Zone unter dem Korb die Räume eng zu machen. Mit einer schlechten Trefferquote auf Seite der Swans und einigen individuellen Fehlern kam man immer mehr ins Hintertreffen. Die Timberwolves trafen alle ihre offenen Würfe und konnten sich so bis zu 11 Punkte Vorsprung heraus arbeiten. Nach einer Timeout der Gmundner beim Stand von 62:51 stellte Coach Wimmer auf Zonenpresse um, welche schnell zum Erfolg führte. Vor allem Tilo Klette konnte offensiv ab dieser Phase dem Spiel immer mehr den Stempel aufdrücken. Bei 65:58 nahmen die Timberwolves ihrerseits ein Timeout. Die Swans kamen in dieser Phase immer mehr in Foulprobleme, Murati kassierte sein viertes, Rountree, Friedrich und Wesby hatten bereits 3.

Mit einem 73:67 ging es ins letzte Viertel, bei dem wieder Klette am Anfang auftrumpfte und in den ersten Minuten 8 Punkte machte bis Blazan mit einem erfolgreichen 3er die Führung zurücholen konnte. Danach wechselte die Führung mehrmals, man merkte jedoch schon, das bei den Timberwolves die Luft immer dünner wurde. Die Treffsicherheit bei den Wiener nahm ab und Mitchell konnte mit zwei getroffenen 3ern, einem aufgenommenen Offensivfoul und einem Steal das Spiel endgültig kippen. Als Mitchell mit einem erneuten getroffenen Wurf auf 82:92 bei noch 90 Sekunden stellte, war die letzte Gegenwehr der Timberwolves gebrochen.

Fazit: Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Spitzenreiter der zweiten Liga. Gegen die Zonendefense tat man sich das ganze Spiel über schwer. Man verabsäumte es den Ball mehr unter den Korb zu bringen, da man von außen nicht den besten Wurftag hatte. Im dritten Viertel riss kurzzeitig komplett der Faden und man handelte sich einen zweistelligen Rückstand ein. Durch das Zonenpressing und einen in der zweiten Halbzeit sehr gut aufgelegten Klette mit Unterstützung von Mitchell konnte man schlussendlich das Spiel noch drehen und es 2 Minuten vor Schluss vorentscheiden. Kompliment an die aufopferungsvoll kämpfenden Timberwolves, die ihre Wurfstärke unter Beweis gestellt haben. Ihnen ist aber schlussendlich am Ende die Luft ausgegangen. Für die Swans war es ein Pflichtsieg mit Kosmetikfehler, schlussendlich zählt im Cup jedoch nur der Sieg. Das erste Saisonziel "Cup Final 4" wurde somit erreicht.

 

Endstand: 86 : 97 (22:22, 43:44, 73:67) für Gmunden

Für Gmunden: Klette 24, Friedrich 17, Blazan 13, Mitchell 12, Murati 8, Rountree 7, Gaidys 5, Linortner u. Wesby je 4, Schartmüller 3

Für Wien: Geisler 19, Kolaric 17, Nikolic 14, D’Angelo 12, Hofbauer 11, Cosic 8, John 5