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Vorschau Semifinale Spiel 3 Drucken
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 20:09 Uhr

Fly Emirates Swans

Es ist gut, dass in Gmunden viel über die Swans geredet wird. Schlecht dabei ist es, dass es vorwiegend um die Verletzungen der Spieler geht. Richard Poiger war der erste. Dann folgte Reggie Arnold nach. Nach dem Sonntag-Spiel sind mit Sharaud Curry (nach Foul von Logan Stutz) und Dan Oppland (nach Foul von Joe Werner) zwei weitere Schwäne zuerst genäht und dann mit dicken Verbänden versehen worden. Aber vielleicht steigen die Emirates bei den Swans als Sponsor ein, weil nach einem Derby unsere Spieler mit Turban herumlaufen müssen. Spaß beiseite und zurück zur Realität.

Die Xion Dukes aus Klosterneuburg konnten das zweite Spiel gewinnen und damit den Ausgleich in der Serie erzielen. Was keine Euphorie auslöste. Der Heimvorteil ist schon in Spiel eins verloren gegangen und die Leistung in Spiel zwei reichte zum Sieg weil die ece Kapfenberg Bulls noch schwächer agierten. Die Fear(s)less Bulls rannten sich in der stabilen Abwehr der Niederösterreicher fest und konnten so in der Offense keine Akzente setzen. Auch DT Mayes konnte mit 11 Punkten die Steirer nicht auf die Siegesstraße bringen.

#4 WBC Raiffeisen Wels - #1 Allianz Swans Gmunden
Do., 19:30, Raiffeisen Arena Wels, ab 19:15 LIVE bei SKY

Die Fans waren sich nach dem Spiel 1 einig, noch nie – zumindest schon lange nicht mehr – ein so intensives und spannendes Spiel gesehen zu haben und das so etwas so bald nicht wieder kommt. Drei Tage später wurden alle eines Besseren belehrt. Spiel zwei war intensiver und war spannender. Nur der Sieger blieb der gleiche: Allianz Swans Gmunden.

Wie intensiv manche Welser zu Werke gehen, zeigen die neuen Verletzungen von Curry und Oppland. Das es auch anders geht war in beiden Partien beim Kampf von Davor Lamesic und Matthias Mayer zu sehen. Die beiden Giganten (jeder ca. 204 cm und ca. 110 kg) schenkten sich absolut überhaupt nichts und zollten sich trotzdem den gebührenden Respekt. Wie sie so ineinander verhakt über das Parkett schwebten, wären sie auch bei ‚Dancing Stars‘ vorstellbar. Die passende Musik käme dann von den Fantrommeln.

Kann sich Wels noch einmal steigern? Können die Swans noch einmal alle Kräfte und Emotionen abrufen, die für einen Sieg in Wels wichtig wären? Bei Frage eins bleiben zu große Zweifel um sie mit Ja zu beantworten. Der Druck ist schon enorm der nun auf dem WBC lastet. Und in den beiden vorangegangenen Spielen hat man gesehen: Wenn der Druck der Schwäne zunimmt, sie immer auf Schlagdistanz agieren, oder jeden noch so großen Rückstand aufholen, dann mehren sich die Turnover (z.B. letzter Einwurf von Lamesic) bei den Welsern und der Ring wird zum großen Hindernis.

Zur Frage zwei ein klares Ja. Die physische und mentale Fitness bei unseren Schwänen ist hervorragend. Ein -13 im ersten Spiel ausgeglichen und in der Over Time gewonnen. Ein -9 im zweiten Spiel gedreht und gewonnen.

Wie Dan Oppland sagte: „We have the heart of a champion“ Und den Sieg zum Aufstieg ins Finale holen wir uns am Donnerstag in Wels. Wir? Die Mannschaft der Allianz Swans und gut 300 mitgereiste Swans-Fans in weiß!!!

Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Pete Miller, Headcoach des WBC:
„Wir wissen, welche Qualitäten der Gegner hat, es wird keine Überraschungen mehr geben können. Vor allem wissen wir aber, dass wir Gmunden schlagen können. Ich erwarte mir, dass mein Team noch mehr gibt als in den ersten beiden Spielen und wir so den Swans 40 Minuten lang alles abverlangen.“
Harald Stelzer, Manager der Swans: „Erster Matchball, aber trotzdem wissen wir, dass unsere Chancen maximal 50:50 sind.“

Spiel 4: Sonntag, 6.5., 18:00 Uhr, Raiffeisen Arena Wels (falls notwendig)
Spiel 5: Mittwoch, 9.5., 19:30 Uhr, Volksbank Arena Gmunden (falls notwendig)


#3 ece bulls Kapfenberg -  #2 Xion Dukes Klosterneuburg
Do., 19:30, Sporthalle Walfersam, Kapfenberg    

Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Ante Perica, Headcoach der Bulls: „Wenn wir weiterkommen wollen, dürfen wir uns nicht so präsentieren wie am Sonntag. Defensiv war unsere Leistung ganz in Ordnung. Unsere Offensive war eine Katastrophe, auch wenn Klosterneuburg stark verteidigt hat - wir müssen und können uns steigern.“
Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Das kommende ist sicher das wichtigste Spiel in der Serie. Wir haben nach der letzten Partie einige Dinge, die wir verbessern und umstellen müssen. Wir werden alles versuchen um am Donnerstag in Kapfenberg zu bestehen.“